Songtexte schreiben: Wie Du bessere Songtexte schreibst

Nur wer gute Songtexte schreiben kann, wird sein Publikum emotional berühren und damit überhaupt erreichen können. Erst die Geschichte in den Lyrics trägt die Botschaft, die ein Zuhörer überhaupt verstehen und mitsingen kann. Unter dem Strich: das Songtexte schreiben lernen ist ein absolutes Muss für alle, die bedeutungsvolle Lieder komponieren möchten.

Tipps zum Songtexte schreiben lernen

Nur um noch einmal darauf hinzuweisen, wie wichtig gute Lyrics in einem Song sind: Bei der Ausschüttung von Tantiemen erhalten Komponist und Texter jeweils 50 Prozent – und das unabhängig vom Musikgenre. In den letzten Jahren sind sogar textlastige Kompositionen erfolgreich geworden.

Heute würde ich soweit gehen zu sagen, dass bei einigen Liedern der Text sogar wichtiger als die Komposition erscheint (und das kommt von jemanden, der immer mehr auf die Musik achtet als auf die Lyrics).

Worauf muss ein Songwriter also achten, um bessere Songtexte zu schreiben?

1. Idee – worüber schreibe ich meinen Song?

Die Idee zu einem Song ist vielleicht die wichtigste Entscheidung beim Songtexte schreiben. Oftmals kommt die Idee von alleine und Du kannst gleich mit den Lyrics beginnen.

Andere Male hast Du keine konkrete Idee, sondern suchst dir ein Thema aus, über das Du gerne schreiben möchtest. Am besten schreibst Du dir alle Themen auf, die dir einfallen.

Besonders gut funktionieren Lieder immer dann, wenn sie das Publikum mit einem Thema oder einer Geschichte konfrontieren, die sie selbst erlebt haben oder sie auf emotionaler Ebene berührt. Daher ist es ratsam, ein Thema auszusuchen, das Du selbst kennst, erlebt hast oder dich anspricht.

Hands on

  • Schreibe alle Ideen und Themen auf ein Blatt Papier.
  • Beginne mit Ideen, die mit deinem eigenen Leben zu tun haben.
  • Denk über die Situation nach, in der Du mit jeder Idee zu tun hattest – wie hast Du dich da gefühlt?
  • Bei welchem Thema hast Du die stärksten Emotionen? Das ist deine Songidee.

2. Wie fange ich mit dem Songtexte schreiben an?

Das sprichwörtliche weiße Blatt Papier ist vielleicht die größte Herausforderung im ganzen Prozess. Doch es gibt eine einfache Methode, die so gut wie immer zum Erfolg führt.

Ähnlich wie beim Brainstorming schreibst Du dir nun alle thematischen Assoziationen zum Thema oder deiner Songidee auf. Denk über das Thema nach und schreibe alle Ideen nieder, die dir zu diesem Thema durch den Kopf gehen. Wichtig ist (genau wie beim Brainstorming), deine Ideen nicht zu bewerten – einfach hinschreiben.

An dieser Stelle geht es lediglich darum, nichts in Vergessenheit geraten zu lassen. Rechtschreibung, Relevanz, Sinn – alles (noch) nicht wichtig.

Hands on

  • Denk über deine Songidee nach. Was fällt dir alles dazu ein?
  • Schreib dir deine Ideen als Stichpunkte auf.
  • Es wird nichts verbessert, durchgestrichen oder bewertet.
  • Alle Ideen sind gültig, keine ist zu verrückt.
  • Nach spätestens 10 Minuten hörst Du auf.

3. Das Thema eingrenzen

Wenn Du fünf bis zehn Minuten lang alle Ideen und Assoziationen frei aufgeschrieben hast, dürftest Du jetzt eine Menge Worte auf deinem Papier stehen haben. Nicht alle Stichworte werden zur Grundidee deines Songs passen. Andere sind zwar passend, aber inhaltlich doch weit entfernt von deiner Message.

Jetzt ist es Zeit, deine neuen Ideen und Stichworte zu verbessern, durchzustreichen und sie zu bewerten. Beim Songtexte schreiben hast Du nur wenige Zeilen zur Verfügung und diese dürfen nur mit den besten Ideen gefüllt werden.

Am Ende sollten etwa 12-15 Stichworte/Ideen bleiben – notfalls für jede Zeile eine Idee.

Hands on

  • Welche Stichworte sind nicht relevant? Streiche diese.
  • Welche Ideen bewegen dich am meisten? Umkreise diese.
  • Welche Worte sind besonders emotional? Umkreise diese.
  • Gibt es sehr bildhafte Stichworte? Umkreise diese.
  • Jetzt fülle eine neue Liste mit den von dir umkreisten Worten – das wird dein Songtext.

4. Stichworte verbinden

Wenn Du dir deine Stichwort-Ideen durchliest, fallen dir inhaltliche Verbindungen zwischen diesen auf. Da gehört vielleicht das Stichwort „Schluss machen“ zu „Schmerz“ oder „Wiedersehen“ zu „im Supermarkt getroffen“.

Diese Verbindungen kannst Du nun visuell auf dem Blatt Papier festhalten mit einem verbindendem Strich. Wahlweise schreibst Du die Paare in eine Liste nebendran zusammen auf.

Zu jeder dieser verwandten Begrifflichkeiten bzw. Paarungen schreibst Du nun eine Phrase, einen Satz oder eine ganze Zeile auf. Wir befinden uns weiterhin im Sammel-Modus, in dem wir nichts bewerten. Einen Sinn sollte die Zeile allerdings schon ergeben.

Hands on

  • Welche Stichworte passen zusammen?
  • Schreibe zu jedem passenden Paar eine Zeile auf.
  • Noch bewerten wir nicht, wir sammeln Phrasen und Zeilen.

5. Metaphern finden

Eine Metapher klingt kompliziert, ist sie aber nicht. Stell dir einfach ein sprachliches Bild vor – ein Bild, das aus Worten besteht. Beispiel: „Er war wie aus allen Wolken gefallen.“ Das bedeutet nicht sprichwörtlich, dass jemand aus einer Wolke gefallen sei. Vielmehr wird ein malerisches Bild gezeichnet, um die Fassungslosigkeit oder Überraschung desjenigen zu beschreiben.

In der Lyrik und beim Songtexte schreiben dienen solche malerischen Beschreibungen um Dinge zu sagen, die mit gewöhnlichen Worten zu banal wirken.

Für die ein oder andere Paarung aus dem Schritt zuvor fällt dir sicher eine Metapher ein. Diese kannst Du in eine eigene Zeile unter der eigentlichen Phrase schreiben.

Hands on

  • Welche Stichworte passen zusammen?
  • Schreibe zu jedem passenden Paar eine Zeile auf.
  • Gibt es eine Metapher zu den Paarungen? Schreib diese daneben.

6. Wer ist der Erzähler? Wann ist alles passiert?

Bevor wir auch nur eine Zeile Songtext schreiben, müssen wir uns darüber Gedanken machen, wer die Geschichte eigentlich erzählt. Es geht um die Erzählperspektive.

Der Song kann die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten: aus der eigenen Perspektive über die eigene Geschichte („Ich ging einmal…“,“Wir waren…“), aus der eigenen Perspektive mit direkter Ansprache an eine dritte Person („Als Du fortgingst“), über eine dritte Person erzählen („Er/sie ging einmal…“), etc.

Nicht jede Message und jede Geschichte klingt gleich gut in allen Perspektiven. Manchmal bemerkt man das allerdings erst später. Das sollte uns nicht daran hindern, den Blickwinkel und die Zeit, in der die Geschichte spielt, jetzt festzulegen.

Hands on

  • Jede Geschichte hat einen Protagonisten und einen Erzähler.
  • Diese können dieselben oder unterschiedliche Personen sein.
  • Leg fest, wer die Geschichte erzählt und über wen.
  • Zuhörer können sich besonders gut mit Geschichten identifizieren, die in der Ich-Form geschrieben sind.
  • Gleichzeitig legst Du fest, wann die Geschichte spielt (Jetzt, gestern, morgen).

7. Chorus/Refrain Songtext schreiben

Der Chorus oder Refrain ist der wichtigste Teil in deinem Song. Er sollte der Höhepunkt sein, er wird am häufigsten wiederholt, an diesen kann sich der Zuhörer am besten erinnern und das Publikum singt diesen bei den Konzerten mit.

Wir beginnen beim Songtexte schreiben mit diesem, denn dann gehen die besten Worte, Sprachbilder und Metaphern in diesen wichtigsten Teil ein. Wir verhindern damit (zumindest auf textlicher Ebene), dass eine Strophe stärker als der Chorus wird.

Inhaltlich solltest Du mit den Worten und Bildern arbeiten, die deiner grundlegenden Message am nächsten kommen und diese am besten unterstreichen.

Der Chorus besteht meistens aus maximal vier Zeilen. In vielen Songs werden im Chorus zusätzlich Phrasen, der Hook oder ganze Zeilen wiederholt. Ein Refrain muss sehr eingängig sein – oftmals bedeutet das Einfachheit.

Hands on

  • Welche Kombinationen, Phrasen oder Metaphern sind die stärksten?
  • Welche gehen besonders tief und berühren den Zuhörer am meisten?
  • Schreib den Chorus zunächst einmal um zwei Zeilen mit deinen stärksten Worten.
  • Wenn sich diese zwei Zeilen reimen, ist es besser – aber das ist kein Muss.
  • Wenn dir noch weitere zwei Zeilen einfallen, füge diese an und erweitere den Chorus.

8. Reimschema festlegen

Jetzt ist es an der Zeit, den Chorus richtig auszuarbeiten. Wir haben nun zwei bis vier Zeilen (im besten Fall mit schönen Metaphern) vorliegen und diese müssen zusammen einen Chorus ergeben. Auch hier gilt: es gibt keine festen Regeln.

Um den Chorus schön eingängig zu machen, greifen wir auf Endreime wie „Katze/Fratze“ oder „wollte/sollte“ zurück. Typische Reimschemata wären:

AABB
ABAB
AABA

Jeder Buchstabe symbolisiert hierbei eine ganze Zeile.

Hands on

  • Welches Reimschema möchte ich verwenden?
  • Was ist die erste Zeile und auf welchem Wort endet sie?
  • Wie passe ich die zweite Zeile an, so dass sie sich auf die erste reimt?
  • Wiederhole das jetzt für die beiden folgenden Zeilen.
  • Ein Reimlexikon hilft, die passenden Reime zu finden.

9. Arrangement festlegen

Wenn im Chorus die Kernaussage des Songs steckt, dann dient die Strophe dazu, die Geschichte zu erzählen. In den Strophen nutzen wir die Zeilen um zu erklären, wie wir zu unserer Aussage im Refrain kommen. Wir treiben in diesen die Handlung unserer Geschichte voran.

Es ist hilfreich, sich den Zeitstrang der Geschehnisse auf ein Blatt Papier aufzuzeichnen. Womit hat alles begonnen? Wie ging es dann weiter? Was danach? Wie ging es zu Ende?

Jetzt legst Du fest, welche Teile deiner Geschichte in welche Strophe gehören. Beispielsweise:
1. Strophe – wie alles am Anfang war.
2. Strophe – wie Du jemanden kennenlernst.
3. Strophe – wie es auseinanderging.

In machen Fällen greifen wir auf eine Bridge (oder Middle Eight) statt einer dritten Strophe zurück. Es handelt sich dabei harmonisch gesehen um einen dritten Teil. Inhaltlich passt das dann gut, wenn es im Songtext eine überraschende Wendung geben soll.

Typische Songarrangements:
A A A – 3x Strophe
A B A B – 2x ( Strophe + Chorus )
A B A B C B – 2x ( Strophe + Chorus ) + Bridge + Chorus

Hands on

  • Wie viele Strophen brauche ich?
  • Welcher Teil der Geschichte kommt in welchen Teil?
  • Gibt es eine überraschende Wendung, für die ich eine Bridge benötige?
  • Leg jetzt dein Songarrangement fest.

10. Strophe/Verse schreiben

Hast Du dein Songarrangement skizziert, geht es nun darum, deine Phrasen und Zeilen in den Strophen unterzubringen. Genau wie beim Refrain entscheidest Du dich zunächst für ein Reimschema und schreibst dann deine Zeilen nieder.

Das Reimschema in den Strophen muss nicht dasselbe wie das des Chorus sein. Ich würde allerdings empfehlen, in allen Strophen mit demselben Reimschema zu arbeiten.

Wenn Du eine Bridge verwendest, machst Du das analog zu den Strophen. Die Bridge kann wiederum auf ein andereres Reimschema zurückgreifen.

Hands on

  • Lege ein Reimschema für die Strophen (und die Bridge) fest.
  • Welche Phrasen und Zeilen passen in welche Strophe?
  • Schreibe jetzt eine Strophe nach der anderen.

11. Songtext laut vorlesen

Am Ende geht es beim Songtext schreiben darum, dass er gesungen werden soll. An dieser Stelle haben wir nun bereits die Lyrics in ihrer ersten Version fertiggestellt. Wir haben den Chorus mit der Kernaussage des Liedes, die Strophen, in denen die Geschichte dazu erzählt wird, und unter Umständen noch eine Bridge, in der es zu einer überraschenden Wendung kommt.

Es ist nun die Zeit, die einzelnen Zeilen zu verbessern und zu perfektionieren. Der erste Schritt dazu ist, den kompletten Songtext in seiner späteren Reihenfolge laut Arrangement vorzulesen. Wichtig: Laut!

Wenn Du ihn dir selbst laut vorliest (oder noch besser: rezitierst), werden dir sehr schnell Unebenheiten in Silbenanzahl, Hebungen oder schwer auszusprechende Worte auffallen. Immer dann, wenn es dir nicht leicht von den Lippen gehen möchte, musst Du noch polieren und verbessern.

In seiner endgültigen Form soll der Songtext ja sogar gesungen werden, was noch einmal schwerer als vorzulesen ist.

Hands on

  • Schreibe alle Songteile hintereinander in der richtigen Reihenfolge.
  • Lies dir die Lyrics laut selbst vor.
  • Wenn es holprig klingt, musst Du nachbessern.
  • Lies ihn solange vor, bis alles rund klingt.

Mehr Tipps zum Songtexte schreiben

Den Song um Emotionen herum bauen

Emotionen sind ehrlich. Und alle Menschen sind voll davon: Angst, Liebe, Sorge, Schmerz, Sehnsucht, etc.

Da jeder Mensch voller Gefühle ist, kann er sich auch gut auf Musik einlassen, die ein bestimmtes Gefühl widerspiegelt. Entweder fühlt sich der Zuhörer in genau diesem Moment so und wird deswegen von deinem Liedtext angesprochen. Oder er hat in der Vergangenheit bereits das Gefühl erlebt und erinnert sich daran.

Zudem wirkt dein Liedtext auch ehrlicher, wenn Du über deine Gefühle schreibst – denn die kennst Du sehr gut und hast sie selbst erlebt.

Wie finde ich geeignete Reime für meine Lyrics?

Die Sache mit den Reimen ist nicht ganz so einfach wie bei Haus/Maus. Nutzt Du zu offensichtliche Reime, wirken deine Zeilen schnell langweilig und gewöhnlich. Greifst Du auf selten genutzte Worte zurück, versteht dein Publikum den Songtext nicht mehr. Es geht darum, einfache Worte mit einfachen Reimen zu finden, die erstens verstanden werden und zweitens nicht langweilig sind.

Im Buchhandel findest Du Bücher, die man Reimlexikon nennt. In diesen schaust Du nach dem Wort, für das Du einen Reim finden möchtest. Aufgelistet werden passende (End-)Reime mit ein, zwei oder mehreren Silben. So findest Du auf (fast) jedes Wort den geeigneten Reim.

Hier findest Du eine Auswahl an Reimlexika (Amazon)

Details & Bildsprache

Sicher kennst Du diese Leute, die Geschichten so wahnsinnig gut und fesselnd erzählen können. Sie schaffen es, die Protagonisten und Geschehnisse richtig greifbar darzustellen. Und genau das solltest auch Du dir zunutze machen.

Arbeite Details in die Geschichte ein, nutze eine malerische und blumige Sprache.

In einem Liebeslied könntest Du schreiben „Ich liebe dich“ – diese Worte sagen dasselbe und zeichnen dabei ein romantisches Bild: „Ich male Herzen in den Himmel, wenn ich an dich denke.“

Wie Du ein Thema für deinen Liedtext findest

Hast Du kürzlich etwas erlebt, was interessant für einen Song sein könnte? Schreib über diesen Zwischenfall – persönliche Erlebnisse führen zu intensiveren Songtexten. In deinem Alltag werden sich viele kleine Details finden, aus denen sich Liedtexte schreiben lassen.

Wenn Du mal gar keinen Ansatz hast, greif zu einer Zeitung oder einem Magazin. Die Themen, die in diesen aufgegriffen werden, sprechen Menschen an – deswegen wurden sie geschrieben und gedruckt. Schreib doch Liedtext über ein solches Thema. Fühle dich dazu in die Menschen aus der Geschichte ein, wie fühlen sie sich? Und warum nicht mal Lyrics über Deinen Lieblingsfilm dichten?

Das selber Songtext schreiben kann von einem richtigen Brainstorming gehörig profitieren. Dies ist oftmals ein Schritt, den wir alle ignorieren oder einfach vergessen. Unsere Imagination und Inspiration wird dadurch jedenfalls deutlich gefördert.

Tools & Hilfsmittel zum Songtexte schreiben

Songtexte schreiben Buch

Songtexte schreiben Buch

„Songtexte schreiben“ Buch von Masen Abou-Dakn

Es gibt eine Vielzahl an guten Büchern zum Thema Songwriting, Liedtexte und Songtexte schreiben. Einige der besten sind allerdings nur in englischer Sprache verfügbar, was die genutzten Beispiele schwierig zu verstehen macht (von der Sprachbarriere an sich mal ganz abgesehen).

Ein Songtexte schreiben Buch, das ich empfehlen kann ist das von Masen Abou-Dakn (Amazon). Es steigt sehr tief in die Materie ein und kommt vor allem mit konkreten Beispielen aus Songs, die Du dir bei Spotify anhören kannst.

Besonders sein Ansatz, einen Liedtext als Film für das Ohr zu betrachten, gefällt mir gut. Er vereint zwei Prinzipien aus dem Storytelling: Eine Geschichte erzählen und diese in bildmalerische Sprache umzusetzen.

Fazit Liedtexte und Songtexte selber schreiben

Das Schreiben von Lyrics und Songtexten ist Übungssache. Und es gehört eine Menge Sitzfleisch dazu, gute Liedtexte zu Ende zu schreiben. Wir hören immer viel von bekannten Künstlern, wie der Song einfach zu ihnen kam und in 15 Minuten fertig geschrieben war. Doch ist das die Regel?

Es klingt viel magischer und künstlerischer zu sagen, dass ein Song in wenigen Minuten aus dem Nichts entstanden ist als das, was viel wahrscheinlicher ist. Am ersten Tag hat er sechs Stunden daran gesessen, bis die erste Version fertig war. Dann hat er noch eine Woche immer wieder daran geschraubt, um die Zeilen zu verbessern. Schließlich wurde er noch zwei Mal umgeschrieben, bis der finale Liedtext stand.

Deswegen: Schreibe viele Songtexte, damit Du dich konstant verbessern kannst. Nutze jeden Spaziergang dazu, dir einige Zeile zu irgendwelchen Themen zu überlegen. Bleib dran, dann wird es gut.